Leben mit Demenz

Hände mit Blumen


Als katholische Einrichtung haben wir das Ziel, nach dem christlichen Menschenbild alten Menschen ein weitgehend selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Die persönliche Lebensqualität soll auf einem möglichst hohen Niveau erhalten bleiben.

Unsere BewohnerInnen, die an Demenz erkrankt sind, leben integriert in der Gemeinschaft und werden speziell gefördert. Die Versorgung dementer Senioren erfordert eine besonders einfühlsame Pflege. Sie brauchen die Sicherheit eines regelmäßigen und strukturierten Tagesablaufs. Da Menschen, die an Demenz erkrankt sind, ihren Tagesablauf selbst nicht mehr gestalten können, bieten wir unseren Bewohnern eine Alltagsbegleitung an.

An sieben Tagen in der Woche machen geschulte MitarbeiterInnen gezielte Unterstützungsangebote. Regelmäßige Veranstaltungen und viele Ereignisse im Jahreskreis ermöglichen dementen Senioren einen abwechslungsreichen Alltag. Wir sorgen dafür, dass auch unsere BewohnerInnen, die an Demenz leiden, an religiösen Angebote teilnehmen können.

In der Pflege orientieren wir uns an dem Pflegemodell von Marion Krohwinkel. Wir sind wir bestrebt, bei Menschen mit Demenz vorhandene Fähigkeiten zu erhalten und notwendige Hilfen zu geben. Dies geschieht in Abstimmung mit dem Hausarzt und den Angehörigen. Eine schriftliche Pflegeplanung bildet die Grundlage. Bei uns im Haus leben demente Menschen in der Regel in einem Einzelzimmer.

Die Angehörigen sind eingeladen, das Zimmer ansprechend und persönlich zu gestalten, damit sich ihr Vater oder ihre Mutter wohlfühlen kann. Auch die Orientierung wird durch Erinnerungsstücke erleichtert. Die persönliche Sicherheit wird in unserem Betreuungskonzept berücksichtigt. Bei Bedarf wird es ergänzt durch einen individuellen Schutz.

Unsere Einrichtung ist Mitglied im Netzwerk Demenz in unserer Region und in der Alzheimer Gesellschaft Rheinland-Pfalz.